Kangalfische
Kangalfische züchten
doctor fische für Zuhause
doctor fische für Zuhause

Grundsätzlich sollte man wohl wissen, dass die Garra Rufa in gewisser Weise Laichräuber sind. So ist es unter normalen Bedingungen recht schwer, dass überhaupt Jungtiere überleben konnten. Wenn man also die Absicht hat, dass sich mehrere Fische entwickeln sollen, dann sollte man auf gewisse Punkte achtgeben. Obwohl die Kangalfische recht robust und anpassungsfähig sind, müssen doch gewisse Punkte eingehalten werden. Auch die Umgebung, also auch das Aquarium sollte so natürlich wie möglich gestaltet sein.

 

Das Ablaichen von Kangalfischen

 

Fisch Spa auch für Senioren geeignet
Fisch Spa auch für Senioren geeignet

Meist kann man beobachten, dass die Fische sich nachjagen und anknabbern. Dies geschieht meist schon ein paar Tage vor dem Ablaichen. Das Anknabbern kann manchmal kleine Macken hinterlassen. Hier besteht aber kein Grund zur Sorge, denn diese verheilen nach dem Ablaichen ganz schnell wieder. Meist geschieht das Ablaichen nachts. Die anderen Tiere merken dies meist und weichen dem Muttertier nicht von der Seite. Denn die Eier wären ein gefundenes Fressen für die Garra Rufa. Es ist also quasi eine kleine Hetzjagd, bei der das Weibchen versucht der Meute zu entkommen. Der größte Feind sind in diesem Fall also die eigenen Artgenossen.

 

Der Aquarium Boden spielt eine große Rolle

 

Will man die Kangalfische nun wirklich züchten, so ist der Boden des Aquariums ganz wichtig. Denn nach dem Ablaichen fallen die Eier recht schnell zu Boden und die anderen stürzen sich natürlich darauf. Der Boden sollte also am besten mit gröberem Kies ausgelegt sein. Wenn die Eier es nun tatsächlich bis zum Boden schaffen und in die Zwischenräume der Kiesel fallen, können sich diese entwickeln. Es gibt natürlich auch Laichmatten oder Murmeln, welche den gleichen Effekt haben aber nicht so natürlich wirken. Nach einigen Tagen schlüpfen dann die kleinen Knabberfische, halten sich aber erst mal noch versteckt. Es ist auch sinnvoll größer, buschige Pflanzen im Aquarium zu haben, die bis zur Oberfläche reichen. Gefressen werden die Jungtiere nun im Normalfall nicht mehr. Es kann zwar zu einer kleinen Verfolungsjagd kommen, jedoch merken die großen Garra Rufa recht bald, dass die Kleinen doch zu flink und schnell sind. In den ersten Tagen jedoch sieht man sie fast noch gar nicht. Nach 4-6 Wochen schwimmen sie dann schon unbeachtet von den Großen mit im Aquarium umher und werden schon voll akzeptiert.